| Die Strukturprobleme innerhalb der Stadt, die zu einer sehr unterschiedlichen Entwicklung
einzelner Stadtbezirke geführt haben, beschäftigen Frank Nerstheimer (Sonnenstraße 242) in einem Leserbrief an die "Westfälische Rundschau". Er fordert Taten statt Ausreden von der Politik. Nerstheimer schreibt: „Wie alle ehemaligen Industriestädte besitzt auch Dortmund eine große Unterschicht, die sich nicht so einfach in eine ‚schöne neue Phantasiewelt' integrieren lässt. Statt sich hiermit abzufinden und seine Politik darauf auszurichten, versucht man, die Armut einfach beiseite zu schieben und zu ignorieren. Herr Samtlebe ‚löste' seinerzeit das Drogenproblem, indem er die Spritzenautomaten und Bänke in der Fußgängerzone demontieren ließ. Das Brückstraßenviertel wurde durch den Bau der Investitionsleiche Konzerthaus ‚gereinigt'. Herr Langemeyer sollte sich einmal ernsthaft überlegen, ob es das richtige Signal ist, jetzt die beleidigte Leberwurst zu spielen und das Problem auf falsche Zahlen zu schieben. Dortmund ist eine Stadt mit besonders großen sozialen Problemen."
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