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Politik&Finanzen > Soziales & Familie > Der Finger in der Wunde
  Dortmund, 05.10.2007
  Der Finger in der Wunde
  Das schlechte Abschneider der Stadt Dortmund im "Familienatals 2007", den das Bundesfamilienministerium bei Prognos in Auftrag gegeben hat, ist für Michael Kohlstadt Anlass zu einem Kommentar in der "waz". Er warnt davor, die Daten dieser Studie klein zu reden.

Kohlstadt schreibt u.a.: „Die Ergebnisse der Studie  sind ein Hammer für Dortmund und keineswegs einfach wegzudrücken. Des Oberbürgermeisters Hinweis auf möglicherweise veraltetes Datenmaterial etwa wirkt da nur wie eine Ausflucht. So alt können Daten gar nicht sein, dass sie ihre Wirkung nicht in die Gegenwart hinein entfalten könnten. Außerdem: Läge Dortmund in der Spitzengruppe statt am Ende der Skala - das gegenseitige Schulterklopfen der verantwortlichen Kommunalpolitiker fände wohl kein Ende. Machen wir uns also nichts vor: Dortmund ist eine Stadt mit großen Problemen. Sie zu lösen - oder zumindest zu mildern - ist Aufgabe der Stunde. Ohne differenzierte Analyse geht das nicht. Ohne einen lokalpatriotisch ungetrübten Blick über den Tellerrand aber ebenfalls nicht."


19. Mai 2012
Wahre Worte

"Wir brauchen, um die Kreativität unseres Landes deutlich zu steigern, einen breiten, dezentralen Erneuerungsprozess. Der Staat allein kann das nicht schaffen - wir müssen alle mithelfen. Übernehmen Sie noch mehr bürgerschaftliche Mitverantwortung auch für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden."

Horst Köhler (*1943), Bundespräsident