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Politik&Finanzen > Soziales & Familie
Soziales & Familie

Wie in vielen anderen Städten zeichnet sich auch in Dortmund eine immer stärkere Aufspaltung der Gesellschaft in unterschiedliche soziale Milieus ab: In jungen, leistungsstarken Familien wachsen die Kinder meist wohlbehütet und mit guten Bildungschancen auf, in sozial benachteiligten Stadtbezirken (z.B. Innenstadt-Nord) leben sie inmitten von Armut, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Perspektivlosigkeit. Dortmunder Familien, die es sich leisten können, ziehen in Stadtteile mit besseren sozialen Rahmenbedingungen, die anderen bleiben zurück.

Eine der größten wirtschaftlichen Herausforderungen für Dortmund ist es, angesichts der schrumpfenden Einwohnerzahl und der Alterung der Bevölkerung die Familien als Investoren mit hoher Kaufkraft und beträchtlichem Leistungspotenzial auf dem Arbeitsmarkt zu halten. Nicht nur konsumorientierte Unternehmen siedeln sich am liebsten dort an, wo qualifizierte und leistungsstarke Familien leben.

Dortmund, 19.02.2009
Deutsch als Schlüssel zur Integration – Defizite auch in Dortmund
Im März 2008 besuchten 570 000 Kinder unter 14 Jahren eine Tageseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Etwa jedes dritte betreute Kind hatte mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde. In der Familie jedes fünften betreuten Kindes wird zu Hause überwiegend nicht Deutsch gesprochen. Im Ranking der zehn größten deutschen Städte landet Dortmund nur im unteren Mittelfeld. » mehr
Dortmund, 27.01.2009
Integration in Dortmund gescheitert
Bei einer bundesweiten Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund landet Dortmund unter den 20 untersuchten größten deutschen Städten auf dem vorletzten Rang; nur Duisburg ist noch schlechter. » mehr
Dortmund, 22.01.2009
Alterung der Bevölkerung im Ruhrgebiet beschleunigt sich
Nach einer neuen Berechnung der Bertelsmann-Stiftung wird sich die Alterung der Bevölkerung im Ruhrgebiet in den nächsten 16 Jahren stark beschleunigen. Die Zahl der Schüler sinkt deutlich, die der Hochbetagten steigt stark. » mehr
Dortmund, 20.01.2009
Arbeitslosigkeit und Armut bedrücken die Bürger
Hohe Arbeitslosigkeit und zunehmende Armut sind bei den Kommunalwahlen im Juni 2009 die bestimmenden Themen. Das geht aus der repräsentativen Umfrage hervor, die das Bürgerforum Phoenix beim Meinungsforschungsinstitut FORSA in Auftrag gegeben hat. Diese Sorgen der Bürger werden von einem Ranking der zehn einwohnerstärksten Städte in NRW bestätigt, bei dem Dortmund in allen wirtschaftlichen und sozialen Bereichen auf den letzten oder vorletzten Platz zurückgefallen ist. » mehr
Dortmund, 19.11.2008
Ohne Arbeit und Bildung wenig Engagement
Die Prognos AG (Basel) und die AMB Generali-Versicherung (Aachen) haben zum ersten Mal in Deutschland einen Engagementatlas herausgebracht. Er zeigt, dass in Dortmund das bürgerschaftliche Engagement nur durchschnittlich und das Zukunftspotenzial bescheiden ist. » mehr
Dortmund, 13.11.2008
Weniger Schüler in Dortmund - schwache Abiturientenquote
Laut Prognosen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik verliert Dortmund in den nächsten zehn Jahren im Landesvergleich weniger Schüler als viele andere Kommunen. Doch bei der Abiturientenquote, einem Maßstab für das Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften, wird die Stadt ihre schlechte Position auch in den nächsten Jahren nicht entscheidend verbessern. » mehr
Dortmund, 13.02.2008
Schlechte Noten für die "Schulstadt Dortmund"
Das Institut für Schulentwicklung (IFS) hat den 173 Schulen der "Schulstadt Dortmund" in ihrem "Ersten kommunalen Bildungsbericht" schlechte Noten ausgestellt. » mehr
Dortmund, 02.11.2007
Eine soziale Stadt - die nichts kostet
Wie ein Kartenspielertrick mutet an, was Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer mit seinen Plänen "Für eine sozialere Stadt" erreichen will. Mit einem Aktionsplan will er u.a. die Kinderarmut in der Stadt bekämpfen - dafür aber keine zusätzlichen Mittel in den umstrittenen Doppelhaushalt für die Jahre 2008 und 2009 einstellen. » mehr
Dortmund, 09.10.2007
Familienförderung ist zukunftsorientierte Politik
Dortmund hat im Bundesvergleich einen hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen an der Bevölkerung. Will die Stadt ihr selbstgestecktes Ziel einer kinder- und familienfreundlichen Kommune erreichen, muss sie Familien mit qualifizierten berufstätigen Müttern bestmögliche Kinderbetreuung bieten. » mehr
Dortmund, 09.10.2007
Große soziale Stadt-Probleme
Die Strukturprobleme innerhalb der Stadt, die zu einer sehr unterschiedlichen Entwicklung einzelner Stadtbezirke geführt haben, beschäftigen Frank Nerstheimer (Sonnenstraße 242) in einem Leserbrief an die "Westfälische Rundschau". Er fordert Taten statt Ausreden von der Politik. » mehr
Dortmund, 05.10.2007
Der Finger in der Wunde
Das schlechte Abschneider der Stadt Dortmund im "Familienatals 2007", den das Bundesfamilienministerium bei Prognos in Auftrag gegeben hat, ist für Michael Kohlstadt Anlass zu einem Kommentar in der "waz". Er warnt davor, die Daten dieser Studie klein zu reden. » mehr
6. Februar 2012
Wahre Worte

"Die Sprache der Politik ist wie die Mogelpackung in der Werbung: Wenn man die Behauptung auspackt, zeigt sich, wie klein der Inhalt ist."

Dieter Lattmann (*1926), dt. Schriftsteller