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Politik&Finanzen > Politik und Finanzen > Gegen eine Partei der alten Leute
  Dortmund, 27.05.2008
  Gegen eine Partei der alten Leute und für neue Ideen
  Die SPD in Dortmund befinde sich im Niedergang, schreibt G.V. Emscherbruch in einem Online-Kommentar für www.derwesten.de. Und nennt auch die Gründe.

Emscherbruch kommentiert: „Der Niedergang der SPD in Dortmund dürfte kaum aufzuhalten sein. Nie war die Chance der CDU größer, nicht nur stärkste Kraft im Rat der Stadt zu werden, sondern auch den OB zu stellen. Dann werden auch die Grünen wieder dorthin zurückkehren, woher sie ursprünglich kamen, nämlich ins sogenannte bürgerliche Lager.

Wenn die SPD nicht umgehend eine Erneuerung innerhalb ihrer Partei zulässt und neue unverbrauchte Personen mit neuen Ideen auf den Schild hebt, dürfte ihr Absturz nicht zu verhindern sein. Jahrelang nur dieselben Gesichter. Und selbst wenn diese sich zurückgezogen haben, ziehen die Figuren weiterhin im Hintergrund die Fäden und verhindern, dass bei ihnen Parteimitglieder, die nicht nur in der Lage sind, zustimmend zu nicken, sondern auch einmal querdenken und dies auch äußern, die Kommunalpolitik mitgestalten können. Als sozialdemokratischer Wähler stelle ich fest, dass diese Partei der alten Leute offensichtlich verbraucht zu sein scheint. Hatten wir die SPD wirklich lange genug, Genossen?"


19. Mai 2012
Wahre Worte

"Jeder Bürger unseres Staates muss um die wirtschaftlichen Zusammenhänge wissen und zu einem Urteil befähigt sein, denn es handelt sich hier um Fragen unserer politischen Ordnung, deren Stabilität zu sichern uns aufgegeben ist."

Ludwig Erhard (1897-1977), dt. Bundeskanzler 1963-66