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Politik&Finanzen > Oberbürgermeister
Gerhard Langemeyer (SPD)

Seit dem 1. Oktober 1999 ist Langemeyer Oberbürgermeister von Dortmund. Er wurde am 13. Februar 1944 in Zehdenick (Kreis Gransee) geboren, ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Nach Studium der Kunstgeschichte, der klassischen Archäologie und Philosophie in Bonn, München, Berlin und Münster sowie Promotion zum Dr. phil. (1972) war Langemeyer wissenschaftlicher Referent und Abteilungsleiter am Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. Ab 1982 leitete er das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund. 1986 wurde Langemeyer zum Beigeordneten der Stadt Dortmund für das Kultur- und Schuldezernat gewählt, 1992-95 war er zusätzlich Sportdezernent. 1995 übernahm er als Stadtkämmerer und Beigeordneter die Ressorts Finanzen, Personal, Organisation und Kultur. 1998 wurde er zum Stadtdirektor ernannt.

Dortmund, 13.05.2009
Langemeyer will nach Abwahl RWE-Aufsichtsrat bleiben
Noch ist zwar nicht gerichtlich entschieden, ob Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer die über 200.000 Euro, die er im letzten Jahr als Mitglied des RWE-Aufsichtsrates kassiert hat, behalten darf oder an die Stadtkasse überweisen muss. Vorsichtshalber hat er jedoch wissen lassen, dass er sich auch nach seiner Abwahl aus dem Amt des Ersten Bürgers dieser Stadt bei RWE nicht verabschieden und damit weiter kassieren will. » mehr
Dortmund, 05.03.2009
Saustall oder kein Saustall?
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer hält fest an der These, die Unterschlagung von 1,289 Millionen Euro in seinem Amt sei das Werk einer Einzeltäterin. Das Gegenteil könnte die Affäre schon bald erneut auf die Tagesordnung bringen und damit auch die Behauptung des CDU/FDP-OB-Kandidaten Joachim Pohlmann festigen, in besagtem Amt habe es sich um einen „Sauhaufen“ gehandelt. » mehr
Dortmund, 27.01.2009
Langemeyer feiert sich zum Abschied als König der Stadt
Einer muss es ja machen, wenn schon die eigene Partei ihren Oberbürgermeister von der Liste gestrichen hat: Gerhard Langemeyer feiert sich selbst, bevor er zum ersten Mal nach den Kommunalwahlen am 7. Juni und dann endgültig mit Ablauf der Legislaturperiode im Oktober nach elf Jahren im Rathaus von der Bühne verschwindet. » mehr
Dortmund, 10.10.2008
Bürgerforum: Langemeyer muss als OB sofort zurücktreten
Gerhard Langemeyer hat zwar mit der Entscheidung, nicht mehr als Kandidat der SPD für die Kommunalwahl im Juni 2009 zur Verfügung zu stehen, die einzige für ihn noch mögliche Lösung gesucht, doch das reicht nicht: Mit Langemeyer an der Spitze ist die Stadt nicht mehr regierbar. Deshalb fordert das Bürgerforum Phoenix seinen sofortigen Rücktritt. » mehr
Dortmund, 30.07.2008
Der OB, die lange Bank und ein paar Unwahrheiten
Er war zwar in Urlaub und hat sich nach eigener Aussage bestens erholt, geändert hat er sich nicht. In Interviews mit den "Ruhr-Nachrichten" und der "Westfälischen Rundschau" ist Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer seinen Prinzipien treu geblieben: Er reagiert arrogant, nennt keine Fakten, schiebt wichtige Entscheidungen auf die lange Bank und im Zweifelsfall darf es auch die Unwahrheit sein. » mehr
Dortmund, 28.06.2008
Bürgerforum: Langemeyer wird zur Belastung der Stadt
Für wen arbeitet er eigentlich, Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer: Für die Dortmunder Bürger oder nur noch für sich selbst? Die aktuellen Entwicklungen lassen den Schluss zu, dass es für Langemeyer nur noch um den eigenen Machterhalt geht. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Doch mit dieser Einstellung ist der Oberbürgermeister zu einer unerträglichen Belastung für die Stadt geworden. » mehr
Dortmund, 07.06.2008
Kommt es zum Bruch zwischen SPD und Langemeyer?
Frank Fligge von der "Westfälischen Rundschau" sieht dunkle Wolken, die sich über dem Kopf von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer zusammenziehen. Grund ist der Alleingang des Oberbürgermeisters bei der Rettung des Klinikums. » mehr
Dortmund, 28.05.2008
Langemeyer bestimmt sich selbst zum OB-Kandidaten
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer will den eigenen Genossen zeigen, was eine Harke ist: Auch wenn sie ihn wegen der Bargeldaffäre und mit Blick auf den Koalitionspartner Die Grünen gar nicht mehr wollen, will er im Juni 2009 als Oberbürgermeister-Kandidat der SPD bei den Kommunalwahlen antreten. » mehr
Dortmund, 25.04.2008
Was hat Langemeyer in der Bargeldaffäre zu verheimlichen?
Die Ratssitzung am 24. April hat in der Bargeldaffäre des Oberbürgermeisters keine neuen Erkenntnisse gebracht, sondern abermals bestätigt: Langemeyer will mit aller Kraft verhindern, dass unabhängige Wirtschaftsprüfer untersuchen, wo die 1,1 Millionen Euro, die im Amt des Ob unterschlagen wurden, geblieben sind. Was hat Langemeyer zu verheimlichen? » mehr
Dortmund, 15.04.2008
Bargeldaffäre: Bürgerforum plädiert an Ratsmitglieder
In persönlichen Briefen hat das Bürgerforum Phoenix alle Mitglieder des Rates der Stadt Dortmund aufgefordert, sich für die vorbehaltlose Aufklärung der Bargeldaffäre im Oberbürgermeisteramt einzusetzen und deshalb der Untersuchung durch eine unabhängige Institution zuzustimmen. Nur so könnten die Hintergründe der Affäre, bei der es um die Veruntreuung von mindestens 1,1 Milllionen Euro geht, aufgedeckt und diejenigen Mitarbeiter der Verwaltung geschützt werden, die mit der Affäre nichts zu tun haben. » mehr
Dortmund, 10.04.2008
In der Bargeldaffäre wird es eng für den OB
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer wird die Bargeldaffäre, bei der es um die Unterschlagung von mindestens 1,1 Millionen Euro in seinem eigenen Amt geht, kaum aussitzen können. Eine repräsentative Meinungsumfrage, die von dem renommierten FORSA-Institut unter 1004 Dortmundern durchgeführt wurde, belegt: Die Dortmunder erwarten eine rückhaltlose Aufklärung und geben der Arbeit des OB schlechte Noten. » mehr
Dortmund, 28.02.2008
Nachhilfestunde für den OB in Sachen Marketing
Ausgerechnet in der Höhle des Löwen entwickelte Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer abstruse Ideen über das Marketing für die Stadt Dortmund: Dortmund brauche kein Marketing, lehrte der OB die 300 Marketing-Profis, die in der TU Dortmund das zehnjährige Bestehen des Lehrstuhls für Marketing gefeiert haben, weil die erreichten Leistungen für sich sprächen. » mehr
Dortmund, 25.02.2008
Hat OB Langemeyer noch alles im Griff?
Es mehren sich die Zweifel, ob Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer noch alles im Griff hat - oder ob er Nebelkerzen zündet, um von den Problemen abzulenken, die sich inzwischen angehäuft haben. » mehr
Dortmund, 19.02.2008
Langemeyer eröffnet den Wahlkampf
Eineinhalb Jahre vor den Kommunalwahlen im September 2009 hat Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer den Wahlkampf eröffnet. Wer auch immer Regie geführt haben mag: Beim Unterbezirksparteitag der SPD ließ er sich ans Rednerpult bitten und erklärte sich bereit, zum dritten Mal in Folge für das Amt des Ersten Bürgers in der Stadt zu kandidieren. » mehr
Dortmund, 15.02.2008
Angst vor dem "Erschießungskommando"
Wie es im Amt von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer wirklich zugeht, hat Dr. Jürgen Eigenbrod (CDU) im Rat der Stadt innerhalb eines zweistündigen Schlagabtauschs nach Gesprächen mit leitenden Mitarbeitern der Stadtkasse berichtet: Wer nicht spurt, muss mit dem "Erschießungskommando" rechnen. » mehr
Dortmund, 24.01.2008
Medien und Opposition schießen gegen Langemeyer
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer hat gestern bei seinem Neujahrsempfang für das Jahr 2008 zwei neue Schwerpunkte festgeschrieben: Dortmund soll zu einer "sozialen Stadt" und zu einer Stadt der "guten Bildung" werden. Medien und die Opposition haben ihn daran erinnert, dass er ob dieser neuen und wichtigen Ziele (über deren Finanzierung er allerdings keine Aussagen machte) die Baustellen nicht vergessen dürfe, die ihn teilweise seit Jahren belasten. » mehr
Dort, 11.01.2008
OB Langemeyer über sein Leben auf einem anderen Stern
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer hat das Jahr 2007 offenbar nicht in Dortmund, sondern auf einem anderen Stern verbracht. Diesen Eindruck muss gewinnen, wer das Interview nachliest, das die "Ruhr-Nachrichten" in ihrer Ausgabe vom 11. Januar 2008 veröffentlicht haben. Obwohl 2007 ein Jahr der Pannen und Krisen war, hat es Langemeyer zum "Spitzenjahr" und sich selbst zum Sieger erklärt. » mehr
Dortmund, 08.01.2008
Es geht um das Geld der Bürger
Wie chaotisch es in der Stadtverwaltung wohl zugeht, fragt sich Monika Schultheis angesichts der Bargeldaffäre im Amt von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer in einem Leserbrief an die "Westfälische Rundschau" vom 8. Januar 2008. Mindestens 1,1 Millionen Euro sind bisher als Unterschlagung nachgewiesen worden. Noch ist nicht sicher, wer zum Täterkreis gehört hat. » mehr
Dortmund, 21.12.2007
Ernst Prüsse und die Drohgebärden des Orakels
Ernst Prüsse, Fraktionschef der SPD im Rat der Stadt Dortmund, ist nicht zimperlich, wenn er politischen Gegnern die Meinung sagt. Nun hat er mit Blick auf die kommenden Kommunalwahlen auch als Orakel von Dortmund Qualitäten bewiesen. » mehr
Dortmund, 03.12.2007
"Der Spiegel" spottet über OB-Bargeldaffäre
In der Ausgabe 49/2007 vom 3. Dezember spottet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unter der Überschrift "Nette Geste" über die Bargeldaffäre im Amt vom Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer und bringt die Causa damit auch in die Schlagzeilen der überregionalen Medien. » mehr
Dortmund, 05.11.2007
Gehören die RWE-Aufsichtsratsgelder doch dem OB?
Während sich der Oberbürgermeister auf der einen Seite mit der Unterschlagung von mindestens 1,1 Mio Euro von Steuergeldern aus der Stadtkasse herumschlagen muss, geht es für ihn auf der anderen Seite um persönliche Einnahmen: Die Chancen, dass er die Vergütung für sein Mandat als Mitglied des RWE-Aufsichtsrats zum größten Teil in die eigene Tasche stecken darf, stehen nicht schlecht. Für das Jahr 2006 hatte RWE 175.000 Euro an Gerhard Langemeyer überwiesen. » mehr
Dortmund, 19.10.2007
Entschuldigung ist nicht gleich Entschuldigung
Ob sich Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer bei SPD-Parteichef Franz-Josef Drabig für die Behauptung, Drabig sei ein Lügner, entschuldigen wird, ist offen. Aber selbst wenn er es tut, ist es eine Entschuldigung ohne Wert. » mehr
Dortmund, 18.10.2007
Machen Sie den Weg frei, Herr Langemeyer
Gerhard Langemeyer hat die Stadt Dortmund seit seiner Wahl 2004 in eine wirtschaftlich schwierige Lage gebracht. Die aktuellen Probleme - Haushalts-Plan, Bargeld-Affäre, U-Turm-Finanzierung, der gescheiterte Bahnhofs-Neubau und Querelen in der eigenen Partei - setzen ihn als Oberbürgermeister zusätzlich unter Druck. Weil er nicht mehr in der Lage sei, eine konstruktive und kontinuierliche Politik zum Wohle der Stadt zu garantieren, müsse Langemeyer zurücktreten. "Machen Sie den Weg frei", hat Rolf Bierwirth, der 1.Vorsitzender des Bürgerforums Phoenix, gefordert. » mehr
Dortmund, 17.10.2007
Zwischen Wahn und Wirklichkeit
Bei der Vorbereitung seiner erneuten Oberbürgermeister-Kandidatur gerät Gerhard Langemeyer zunehmend in Bedrängnis. Sowohl seine illusionären Leuchtturmprojekte wie auch seine Stellung im Rat der Stadt und sogar innerhalb seiner eigenen Partei, der SPD, stehen immer mehr in der Kritik. Ist Langemeyer ein Gefangener zwischen Wahn und Wirklichkeit? » mehr
13.10.2007
Götterdämmerung im Tollhaus am Friedensplatz
Für Gregor Beushausen kommt eine dritte OB-Kandidatur von Gerhard Langemeyer über 2009 hinaus nicht mehr in Betracht. In der "Westfälischen Rundschau" beschäftigt er sich mit der "Götterdämmerung im Tollhaus am Friedensplatz" - und meint damit die Situation im Rathaus unter der Führung von Langemeyer. » mehr
13.10.2007
Der Ob müsste seinen Hut nehmen
Ausgehend von der "Bargeld-Affäre" im OB-Amt stellt Jörg A. Linden in seinem Kommentar für die "waz" die Frage nach der Zukunft von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer. Wenn die Affäre "auf die gezüchteten Strukturen" in der Stadtverwaltung zurück gehe, müsste der OB seinen Hut nehmen. » mehr
Dortmund, 03.10.2007
Kapriolen der Rechtfertigung
Die Unterschlagungen im OB-Amt sind das Thema des Leserbriefes von Hans Czinzoll (Olpe 31) an die "waz". Er vertritt die Auffassung, dass sich Langemeyer nicht mit dem Hinweis aus der Affäre ziehen dürfe, er sei schließlich für 8000 Mitarbeiter und nicht für den Einzelfall verantwortlich. » mehr
Dortmund, 03.10.2007
Noch erste Wahl für diese Stadt?
Zweifel an der Qualifikation des Oberbürgermeisters äußert Eckard Ruttkowski (Friedrichstraße 50) in einem Leserbrief zur "Bargeld-Affäre" an die "Ruhr-Nachrichten". Er stellt sich die Frage, ob Langemeyer noch erste Wahl für diese Stadt sei. » mehr
Dortmund, 01.10.2007
Weg nach Canossa
Welche Folgen eine Affäre, wie sie jetzt im Oberbürgermeisteramt nachgewiesen wurde, in der freien Wirtschaft gehabt hätte, hat Heinrich Schade (Schwanenstraße 54-56) in einem Leserbrief an die "Ruhr-Nachrichten" dargelegt: Der weg nach Canossa. » mehr
Dortmund, 28.09.2007
Wer trägt die Verantwortung?
Mit der Frage, wer die Verantwortung für die "Bargeld-Affäre" im Amt von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer trägt, beschäftigt sich Jörg A.Linden in einem Kommentar für die "waz". Sein Fazit: Die Gesamtverantwortung hat der Oberbürgermeister. » mehr
Dortmund, 27.09.2007
Einfach sprachlos
Gaby Kolle hat die "Bargeld-Affäre im Amt des Oberbürgermeisters Langemeyer für die "Ruhr-Nachrichten" kommentiert. Ihr Fazit: "Man ist einfach sprachlos." » mehr
Dortmund, 27.09.2007
Nicht mehr zu halten
Unter der Überschrift "Nicht mehr zu halten" kommentiert Gregor Beushausen die "Bargeld-Affäre" im Oberbürgermeister-Amt in der "Westfälischen Rundschau". Seine Überzeugung: Über dem Oberbürgermeister brauen sich schwere Gewitter zusammen. » mehr
6. Februar 2012
Wahre Worte

"Die Bürger dürfen sich nicht etwa von der Politik und den Politikern abwenden, sondern müssen sie vielmehr in die Sachlichkeit der wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Debatte öffentlich einbeziehen, das Wissen und die Erfahrung aus allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft der Politik aufdrängen, um so der notwendigen, ständigen Kritik an der Politik, Sachlichkeit und Lebensnähe, dem Politiker entsprechende Bürgernähe zu geben."

Paul Kirchhof (*1943), dt. Juraprofessor und Verfassungsrichter (1987-99)