| Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer hat in seiner Rede zum Haushaltsentwurf 2008-2009
die Situation der Stadt Dortmund in blühenden Farben gezeichnet, dabei den Ratsvertretern jedoch ein falsches Bild vorgegaukelt.
Wörtlich erklärte Langemeyer: „Das Bild, das andere sich von uns machen, ändert sich: Dortmund ist weder eine muffige Kleinstadt noch eine Metropole, die als Moloch erlebt wird. Dortmund ist eine große, selbstbewusste aber auch liebenswerte Stadt... Die Verbesserung unserer Steuerkraft macht es möglich: Der heute vorgelegte Entwurf zum Doppelhaushalt 2008-2009 ist durch den Rückgriff auf die Ausgleichsrücklage ausgeglichen. Unsere Stadt ist handlungsfähig und finanziell unabhängig. Der Ihnen vorliegende Haushaltsentwurf muss angezeigt, aber nicht genehmigt werden." Tatsächlich hat Langemeyer vergeblich versucht, durch falsche Bezugsdaten eine ausreichende Ausgleichsrücklage zu schaffen. Inzwischen hat Innenminister Ingo Wolf (FDP) mitgeteilt, dass er dieser Rechnung nicht folgen werde. Damit ist fraglich, ob der Haushalt nicht doch durch den Regierungspräsidenten genehmigt werden muss.
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