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Dortmund-Barometer > Juni 2009 > Die größten Probleme in Dortmund
  1. Die größten Probleme in Dortmund
 

Die Lage am Arbeitsmarkt wird im Juni 2009 von 42 Prozent der Dortmunder als das wichtigste Problem in der Stadt genannt. Seit Frühjahr 2008 ist somit der Anteil derer, die in der Arbeitslosigkeit in der Stadt ein großes Problem sehen, von 26 auf 42 Prozent angestiegen.

Mit 19 Prozent nennen auch so viele Bürger wie bei keinem „Dortmund-Barometer" zuvor die ökonomische und finanzielle Lage in der Stadt.

Das Thema Verkehr empfinden im Juni 2009 mit 24 Prozent ähnlich viele Bürger als großes Problem wie schon bei den letzten Dortmund-Barometern.

Kritik an der Stadt- und Entwicklungsplanung sowie an den in der Stadt vorhandenen Baustellen wird ähnlich häufig geäußert wie bei den letzten Umfragen.

Wieder angestiegen ist der Anteil derer, die die als zu hoch empfundene Zahl der Ausländer in der Stadt als großes Problem einstufen.

Nach Langemeyers Verzicht auf eine erneute Kandidatur ist der Anteil derer, die Unmut über die politischen Akteure empfinden, im Vergleich zu den früheren Dormund-Barometern im Juni nochmals deutlich zurückgegangen.

Die Lage der städtischen Klinik wird auch im Juni spontan nicht mehr als Problem genannt.


Die größten Probleme in Dortmund

  2008 2009
März
%
Juni
%
September
%
Januar
%
April
%
Juni
%
Arbeitslosigkeit 26 31 31 36 37 42
ökonomische Lage der Stadt 4 3 3 3 4 11
Finanznot der Stadt 4 7 10 9 7 8
             
Stadtplanung 19 18 19 18 22 25
Angebote für Jugendliche 11 8 5 3 6 7
Kindergartenplätze, Kinderbetreuung 4 4 5 4 5 6
Baustellen 4 8 9 5 11 7
Infrastruktur 3 3 3 4 4 3
Verödung der Innenstadt 3 2 2 3 3 5
Kulturangebote 3 1 1 2 4 2
             
Verkehrsprobleme 26 27 21 26 25 24
             
Kriminalität 9 7 8 5 9 7
Schul- und Bildungspolitik 6 5 10 13 6 9
Ausländer 8 6 5 4 6 7
             
Kritik an Politikern, Parteien 5 12 24 21 12 8
             
Umweltprobleme 4 3 2 3 5 2
             
städtische Kliniken - 9 7 2 0 0
soziale Brennpunkte, Armut - 8 9 9 9 10
Preissteigerungen - 8 4 2 1 1
Dreck in der Stadt - 3 4 3 6 7
             
keine Probleme 15 18 19 15 13 16

*) Datengrundlage: 1.008 mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews Befragte in Dortmund (Erhebungszeitraum: 22. bis 26. Juni 2009)

 

 

19. Mai 2012
Wahre Worte

"Man erkennt die Politiker an dem, was sie sagen. Noch sicherer erkennt man sie aber an dem, was sie verschweigen."

Paul McKibben