| Die großen Ziele, die Jürgen Großmann als neuer Vorstandschef des Essener Stromkonzerns RWE verfolgt (um wieder unter die Top Drei der europäischen Energiekonzerne zurückzukehren, müsste er die Marktkapitalisierung nahezu verdoppeln und den Ertrag um 50% steigern), könnten für den Standort Dortmund schmerzhafte Konsequenzen haben: Von dem Konzernumbau wird die RWE Systems AG betroffen sein, die als
eine von drei eigenständigen Führungsgesellschaften nach der Übernahme
der VEW in Dortmund verblieben ist. 560 der insgesamt 2800 Mitarbeiter
der RWE Systems haben ihren Arbeitsplatz in Dortmund, darunter die
gerade erst zurückgeholte IT-Sparte. Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer, der im
Aufsichtsrat der RWE AG sitzt, hatte auf die Frage der "WAZ" zu dieser
Entwicklung nur ein lapidares „Na und ?" als Antwort. Vielleicht sollte
er sich am 20. Februar bei der nächsten Aufsichtsratssitzung der RWE,
doch etwas genau danach erkundigen, wie es in Dortmund weitergehen wird. |