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Wirtschaft > Unternehmen > Jobabbau bei RWE
  Dortmund, 21.02.2008
  Baut RWE Arbeitsplätze in Dortmund ab?
  Die großen Ziele, die Jürgen Großmann als neuer Vorstandschef des Essener Stromkonzerns RWE verfolgt (um wieder unter die Top Drei der europäischen Energiekonzerne zurückzukehren, müsste er die Marktkapitalisierung nahezu verdoppeln und den Ertrag um 50% steigern), könnten für den Standort Dortmund schmerzhafte Konsequenzen haben:

Von dem Konzernumbau wird die RWE Systems AG betroffen sein, die als eine von drei eigenständigen Führungsgesellschaften nach der Übernahme der VEW in Dortmund verblieben ist. 560 der insgesamt 2800 Mitarbeiter der RWE Systems haben ihren Arbeitsplatz in Dortmund, darunter die gerade erst zurückgeholte IT-Sparte. Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer, der im Aufsichtsrat der RWE AG sitzt, hatte auf die Frage der "WAZ" zu dieser Entwicklung nur ein lapidares „Na und ?" als Antwort. Vielleicht sollte er sich am 20. Februar bei der nächsten Aufsichtsratssitzung der RWE, doch etwas genau danach erkundigen, wie es in Dortmund weitergehen wird.


19. Mai 2012
Wahre Worte

"Eine Regierung ist so schlecht, wie die Bürger es zulassen, und so gut, wie die Bürger es erzwingen."

Pierre Salinger (1925-2004), US-amerikan. Journalist