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Wirtschaft > Arbeitsmarkt
Standortnachteile in Dortmund

Von 2000 bis 2006 hat Dortmund rund 4% Arbeitsplätze verloren. Trotz guter Konjunktur im Jahr 2007 blieb die Rate der Arbeitslosen mit 14-15% auf hohem Niveau. Seit Anfang 2008 sank die Arbeitslosenrate auf unter 13% (Mai 2009: 12,9%). Verglichen mit anderen deutschen Großstädten hat Dortmund mit rund 10% einen geringen Anteil an Fachkräften (München: 20%) und einen hohen Anteil an Geringqualifizierten, die auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft schwer vermittelbar sind. Langfristig haben nur Regionen gute wirtschaftliche Aussichten, die über hervorragend ausgebildete Fachkräfte verfügen. Deshalb muss Dortmund besondere Anstrengungen im Bereich, Bildung, Ausbildung und Qualifizierung unternehmen.

Dortmund, 09.10.2007
Zu wenig Hochqualifizierte in Dortmund
Trotz guter Hochschullandschaft ist der Anteil der Hochqualifizierten an der Beschäftigtenzahl im Ruhrgebiet gering. Auch Dortmund liegt im Wettbewerb um die besten Köpfe hinter den Boomregionen in Süddeutschland. » mehr
05.09.2007
Fachkräftemangel trifft Mittelstand
Auch kleine und mittlere Firmen klagen über zunehmenden Fachkräftemangel. Dorothee Schenten, Bezirksgeschäftsführerin des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft östliches Ruhrgebiet, spricht in den "Ruhr Nachrichten" von einer "dramatischen Lage. » mehr
19. Mai 2012
Wahre Worte

"Die Bürger dürfen sich nicht etwa von der Politik und den Politikern abwenden, sondern müssen sie vielmehr in die Sachlichkeit der wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Debatte öffentlich einbeziehen, das Wissen und die Erfahrung aus allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft der Politik aufdrängen, um so der notwendigen, ständigen Kritik an der Politik, Sachlichkeit und Lebensnähe, dem Politiker entsprechende Bürgernähe zu geben."

Paul Kirchhof (*1943), dt. Juraprofessor und Verfassungsrichter (1987-99)