Wie in vielen anderen Städten zeichnet sich auch in Dortmund eine immer stärkere Aufspaltung der Gesellschaft in unterschiedliche soziale Milieus ab: In jungen, leistungsstarken Familien wachsen die Kinder meist wohlbehütet und mit guten Bildungschancen auf, in sozial benachteiligten Stadtbezirken (z.B. Innenstadt-Nord) leben sie inmitten von Armut, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Perspektivlosigkeit. Dortmunder Familien, die es sich leisten können, ziehen in Stadtteile mit besseren sozialen Rahmenbedingungen, die anderen bleiben zurück.
Eine der größten wirtschaftlichen Herausforderungen für Dortmund ist es, angesichts der schrumpfenden Einwohnerzahl und der Alterung der Bevölkerung die Familien als Investoren mit hoher Kaufkraft und beträchtlichem Leistungspotenzial auf dem Arbeitsmarkt zu halten. Nicht nur konsumorientierte Unternehmen siedeln sich am liebsten dort an, wo qualifizierte und leistungsstarke Familien leben.
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