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Politik&Finanzen > Soziales & Familie > Der Finger in der Wunde
  Dortmund, 05.10.2007
  Der Finger in der Wunde
  Das schlechte Abschneider der Stadt Dortmund im "Familienatals 2007", den das Bundesfamilienministerium bei Prognos in Auftrag gegeben hat, ist für Michael Kohlstadt Anlass zu einem Kommentar in der "waz". Er warnt davor, die Daten dieser Studie klein zu reden.

Kohlstadt schreibt u.a.: „Die Ergebnisse der Studie  sind ein Hammer für Dortmund und keineswegs einfach wegzudrücken. Des Oberbürgermeisters Hinweis auf möglicherweise veraltetes Datenmaterial etwa wirkt da nur wie eine Ausflucht. So alt können Daten gar nicht sein, dass sie ihre Wirkung nicht in die Gegenwart hinein entfalten könnten. Außerdem: Läge Dortmund in der Spitzengruppe statt am Ende der Skala - das gegenseitige Schulterklopfen der verantwortlichen Kommunalpolitiker fände wohl kein Ende. Machen wir uns also nichts vor: Dortmund ist eine Stadt mit großen Problemen. Sie zu lösen - oder zumindest zu mildern - ist Aufgabe der Stunde. Ohne differenzierte Analyse geht das nicht. Ohne einen lokalpatriotisch ungetrübten Blick über den Tellerrand aber ebenfalls nicht."


9. Februar 2012
Wahre Worte

"Demokratie bedeutet Diskussion."

Tomás Garrigue Masaryk (1850-1937), tschech. Philosoph und Politiker