| Viele der vollmundig angekündigten Ziele von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer und der Koalition aus SPD und Grünen sind 2007 in Dortmund nicht erreicht worden. Geblieben sind die hohen Schulden der Stadt und eine überdimensionale Hängepartie.
Die Liste der Aufgaben, die 2007 nicht gelöst worden sind
und nun mit in das Jahr 2008 genommen werden, ist lang:
- Der
Doppelhaushalt, mit dem der Oberbürgermeister verhindern will, dass der
Regierungspräsident in Arnsberg in
die Ein- und Ausgabenpolitik der Stadt hineinregieren kann, hängt am
seidenen Faden; viele Imponderabilien können ihn platzen lassen.
- Der Bahnhofsneubau, immer wieder hinausgeschoben, bleibt still und starr; es
gibt nicht einmal neue Ideen oder Planungsansätze - 14 Jahre nach der Idee vom
Ufo.
- Der
U-Turm ist bisher nicht weiter gekommen, weil OB Langemeyer nicht dazu zu
bewegen ist, die Idee eines Museums in der Ruine zu verwirklichen, alle
anderen Konzepte aber so unkonkret geblieben sind, dass guten Gewissens
dafür keine Fördergelder zu genehmigen sind.
- Der
Phoenix-See liegt nicht nur weit hinter der Zeitplanung zurück, sondern
auch seine Finanzierung ist nicht gesichert. Neue Schuldenlöcher tun sich
vor den Bürgern der Stadt auf.
- Das
Thier-Einkaufszentrum, das der Hamburger Entwickler auf der Thierbrache
errichten will, kommt nicht weiter; Dortmund wird als Einkaufszentrum an
Attraktivität verlieren, wenn nicht endlich der Knoten Platz und auch
andere Investoren wieder Mut haben, Geld in Dortmund auszugeben.
- Die
Bargeld-Affäre im Oberbürgermeisteramt ist noch immer nicht geklärt,
weiterhin sind für Spekulationen Tür und Tor geöffnet, der Steuerzahler fühlt sich betrogen und die Stadt ist in
der Öffentlichkeit Hohn und Spott ausgesetzt.
Der gewaltige Schuldenberg, der die Stadt belastet, lässt
für die Politiker nur noch die Wahl, immer neue Phantomprojekte aufzubauen, für
die Realisierung notwendiger laufender Arbeiten z.B. im sozialen Bereich oder
im Straßenbau fehlt ebenso das Geld wie für die realistischen Pläne, mit deren Umsetzung die Stadt Dortmund endlich wieder von den letzten Plätzen in den
Rankings der 100 größten Städte verschwinden könnte.
Das Bürgerforum Phoenix wird auch 2008 versuchen, seinen
Teil dazu beizutragen, dass die Stadt Dortmund wieder zu einer Stadt mit
Zukunft wird.
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