| Das Land Nordrhein-Westfalen sei grundsätzlich offen, Dortmund im Rahmen der "Kulturhauptstadt 2010" auch finanziell zu unterstützen, dafür brauche es jedoch konkrete Pläne. Das ist das Fazit eines Gespräches, das eine Vertretung des Bürgerforums Phoenix unter Führung des 1. Vorsitzenden Rolf Bierwirth mit Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, dem Staatssekretär für Kultur des Landes NRW, am 30. Oktober 2007 in der Staatskanzlei in Düsseldorf geführt hat.
Breiten
Raum nahm die Diskussion über die Umgestaltung des Brauerei-U-Turms ein. Die
Landesregierung habe zwar im weitesten Sinne Verständnis für die Erhaltung
dieses symbolbehafteten Gebäudes, es müsse jedoch eine wirtschaftliche Nutzung
nachgewiesen werden. Dass sich das Land mit 80% an den nachzuweisenden Kosten
beteiligen werde, sei nicht denkbar. Wenn unter diesen Voraussetzungen eine
Verlagerung des Museums am Ostwall in den U-Turm nicht stattfinden könne,
müsse ein Ausbau am jetzigen Standort am Ostwall - wie vom Bürgerforum
begründet und gefordert - geprüft werden.
Das
Projekt eines Kinder- und Jugendtheaters in der Nachbarschaft von Oper und
Schauspiel, für das sich das Bürgerforum Phoenix ebenfalls einsetzt, sei interessant, der Bau
müsse aber nach Ansicht von Grosse-Brockhoff weit unterhalb der kolportierten
Kosten von 20 und mehr Millionen Euro liegen. Hinsichtlich der weiteren
Positionierung von Dortmund als „Stadt der Musik" forderte der
Kulturstaatssekretär konkretere und verlässliche Planungen.
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