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Politik&Finanzen > Kultur > Dortmund braucht konkrete Pläne für 2010
  Dortmund, 02.11.2007
  Dortmund braucht konkrete Pläne für 2010
  Das Land Nordrhein-Westfalen sei grundsätzlich offen, Dortmund im Rahmen der "Kulturhauptstadt 2010" auch finanziell zu unterstützen, dafür brauche es jedoch konkrete Pläne. Das ist das Fazit eines Gespräches, das eine Vertretung des Bürgerforums Phoenix unter Führung des 1. Vorsitzenden Rolf Bierwirth mit Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, dem Staatssekretär für Kultur des Landes NRW, am 30. Oktober 2007 in der Staatskanzlei in Düsseldorf geführt hat.

Breiten Raum nahm die Diskussion über die Umgestaltung des Brauerei-U-Turms ein. Die Landesregierung habe zwar im weitesten Sinne Verständnis für die Erhaltung dieses symbolbehafteten Gebäudes, es müsse jedoch eine wirtschaftliche Nutzung nachgewiesen werden. Dass sich das Land mit 80% an den nachzuweisenden Kosten beteiligen werde, sei nicht denkbar. Wenn unter diesen Voraussetzungen eine Verlagerung des Museums am Ostwall in den U-Turm nicht stattfinden könne, müsse ein Ausbau am jetzigen Standort am Ostwall - wie vom Bürgerforum begründet und gefordert - geprüft werden.

Das Projekt eines Kinder- und Jugendtheaters in der Nachbarschaft von Oper und Schauspiel, für das sich das Bürgerforum Phoenix ebenfalls einsetzt, sei interessant, der Bau müsse aber nach Ansicht von Grosse-Brockhoff weit unterhalb der kolportierten Kosten von 20 und mehr Millionen Euro liegen. Hinsichtlich der weiteren Positionierung von Dortmund als „Stadt der Musik" forderte der Kulturstaatssekretär konkretere und verlässliche Planungen.


19. Mai 2012
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"Nach Meinung der Sozialisten ist es ein Laster, Gewinne zu erzielen. Ich bin dagegen der Ansicht, dass es ein Laster ist, Verluste zu machen."

Winston Churchill (1874-1965), brit. Politiker