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Politik&Finanzen > Haushalt > Qualifikation kommt vor Parteibuch
  Dortmund, 17.11.2007
  Qualifikation kommt vor Parteibuch
  In einem Leserbrief an die "Westfälische Rundschau" beklagt Dr.-Ing. Andreas Zabel das Versagen der Politiker in vielen Bereichen. Wörtlich schreibt er: "Lediglich das richtige Parteibuch zu besitzen, ist keine ausreichende Qualifikation, um eine Stadt mit fast 600 000 Einwohnern zu managen."

Die Führungsebene der Stadtverwaltung und der Stadtwerke (DSW21) sei offensichtlich überfordert, stellt Zabel in seinem WR-Leserbrief fest und schreibt: „Hunderttausende Euro verschwinden ohne Kontrolle (Bürgermeisteramt), Leute werden nicht bezahlt (Tagesmütter), Projekte scheitern (Bahnhof), und die, die nicht am Bau scheitern, müssen später jahrzehntelang subventioniert werden (Konzerthaus, Flughafen). Der Zustand von Infrastruktur und Bildungseinrichtungen ist teilweise desaströs. Denkt man an das immer noch nicht funktionierende Fahrgastinformationssystem, dann ist das nur noch lächerlich."

Deshalb, so resümiert Zabel, müsse endlich mehr Qualifikation für die Führungsebene der Stadt und der Stadtwerke gefordert werden.


19. Mai 2012
Wahre Worte

"Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Schimäre."

Octavio Paz (1914-1998), mexikan. Schriftsteller