| In einem Leserbrief an die "Westfälische Rundschau" beklagt Dr.-Ing. Andreas Zabel das Versagen der Politiker in vielen Bereichen. Wörtlich schreibt er: "Lediglich das richtige Parteibuch zu besitzen, ist keine ausreichende Qualifikation, um eine Stadt mit fast 600 000 Einwohnern zu managen."
Die Führungsebene der Stadtverwaltung und der Stadtwerke (DSW21)
sei offensichtlich überfordert, stellt Zabel in seinem WR-Leserbrief fest und
schreibt: „Hunderttausende Euro verschwinden ohne Kontrolle (Bürgermeisteramt),
Leute werden nicht bezahlt (Tagesmütter), Projekte scheitern (Bahnhof), und
die, die nicht am Bau scheitern, müssen später jahrzehntelang subventioniert
werden (Konzerthaus, Flughafen). Der Zustand von Infrastruktur und
Bildungseinrichtungen ist teilweise desaströs. Denkt man an das immer noch
nicht funktionierende Fahrgastinformationssystem, dann ist das nur noch
lächerlich."
Deshalb, so resümiert Zabel, müsse endlich mehr
Qualifikation für die Führungsebene der Stadt und der Stadtwerke gefordert
werden.
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