| Das NRW-Wirtschaftsministerium in Düsseldorf hat die Strompreise in 119 Städten und Gemeinden des Landes verglichen. Dortmund gehört zu den teuersten Städten.
Die Differenz zwischen den höchsten (Krefeld: 797,95 Euro) und den niedrigsten Strompreisen (Gronau: 600,13 Euro) in NRW beträgt bei einem Haushalt mit 3500 Kilowattstunden (kWh) Verbrauch fast 200 Euro im Jahr. Die RWE Westfalen-Weser-Ems AG, in die im Jahr 2000 u.a. die Dortmunder Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen (VEW) eingegangen sind, verlangt in Dortmund 747,14 Euro. Damit gehört sie zum teuersten Fünftel aller Versorger in NRW.
Auch beim Gas langt der Dortmunder Anbieter kräftig hin: Bei einem Nettoverbrauch von 7000 kWh pro Jahr verlangt DEW21 463,04 Euro. Damit gehört Dortmund unter den insgesamt 141 getesteten Anbietern auch beim Gas zu den 20% teuersten. Bei den Wasser- und Entsorgungsgebühren sind die Preise in Dortmund ebenfalls hoch.
Der Dortmunder Energiekonzern DEW21 gehört zu 53% den Dortmunder Stadtwerken (DSW21). Mit den Einnahmen aus den Gebühren finanzieren die Stadtwerke u.a. defizitäre Unternehmensbereiche wie den öffentlichen Personennahverkehr und den Flughafen.
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