Bis zum Jahr 2020 wird sich die Bevölkerungsstruktur in Dortmund stärker und schneller verändern als in anderen Großstädten. Der Anteil der über 80-Jährigen steigt um rund 70%, gleichzeitig geht der Anteil der 30- bis 49-Jährigen um rund 18% zurück. Das Durchschnittsalter der Dortmunder Bevölkerung erhöht sich von 42,8 Jahre (2006) auf 45,4 Jahre im Jahr 2020.
Die demografischen Veränderungen, vor allem die Alterung der Gesellschaft, können fatale Folgen haben, wenn Politik und Wirtschaft nicht rechtzeitig gegensteuern. Dazu gehören u.a. die Schaffung von attraktiven Rahmenbedingungen für Bildung und Forschung, für die Ansiedlung innovativer Unternehmen und Zukunftsbranchen sowie für junge Familien mit Kindern. Die hohen Investitionen für die notwendigen Kurskorrekturen lassen sich nur durch konsequente Entschuldung der Stadt aufbringen.
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