| Beim Kauf des U-Turms hat Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer dem Rat vorgerechnet, dass die Stadt ein gutes Geschäft gemacht habe. Der Kaufpreis von 25,4 Mio Euro ließe sich allein aus dem Erlös der Mieten für das ebenfalls übernommene - neue - Verwaltungsgebäude amortisieren. Leider ein Rechenfehler.
Beim Kauf des U-Turms hat Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer dem Rat vorgerechnet, dass die Stadt ein gutes Geschäft gemacht habe. Der Kaufpreis von 25,4 Mio Euro ließe sich allein aus dem Erlös der Mieten für das ebenfalls übernommene - neue - Verwaltungsgebäude amortisieren. Leider ein Rechenfehler.
Für die Übernahme des U-Turms hat die Stadt Dortmund einschließlich Gelände und das kurz zuvor fertig gestellte Verwaltungsgebäude 25,4 Mio Euro an die Oetker-Gruppe gezahlt. Das Bürohaus erwirtschaftet aber nur Mieten von jährlich rund 900.000 Euro. Das ergibt einen Ertragswert - ausgehend von der 13-fachen Jahresmiete - von 11,7 Mio Euro. Der Fehlbetrag wird durch den Verkauf der Grundstücke nicht zu decken sein, denn es gibt keinerlei Erkenntnisse darüber, welche Kosten notwendig sind, das Gelände rings um den U-Turm zu sanieren und damit baureif zu machen. Auch ist bisher nicht bekannt geworden, dass die Stadt konkrete Gespräche mit Interessenten an den Grundstücken führt.
Damit wird das Projekt U-Turm immer fragwürdiger und zu einem ständig wachsenden Kostenrisiko für die Stadt. Inzwischen liegt zwar ein Konzept für die Sanierung des U-Turms vor, ob es jedoch realisierbar sein könnte - von der Finanzierung ganz abgesehen - steht in den Sternen.
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