Auf dem Gelände der ehemaligen Hermannshütte in Dortmund-Hörde entsteht ein Freizeitsee mit umliegender Wohn-und Gewerbebebauung. Der Phoenix-See ist auch ein Baustein bei der Renaturierung der Emscher. Zusammen mit dem Projekt Phoenix-West, einem Technologiepark beiderseits der neugeschaffenen Adenauerallee, soll der Phoenix-See das ehemals von Schwerindustrie geprägte Bild Hördes tiefgreifend verändern. Der Flachwassersee wird 1200 m lang, rund 300 m breit und bis zu 3 m tief sein. Die Flutung des Sees war ursprünglich für 2007 vorgesehen und wurde u.a. wegen zusätzlicher Aushubarbeiten nun auf Ende 2010 verschoben. Für die Stadt Dortmund ist das Projekt mit einem erheblichen finanziellen Risiko verbunden, denn die Stadtwerke tragen über ihre 100%-ige Tochter Phoenix See Entwicklungsgesellschaft nur Entwicklungskosten bis 180 Mio Euro. Schon jetzt ist abzusehen, dass das Projekt erheblich teurer wird. Die Kosten für die Entsorgung der Aushubmasse sowie die Ufergestaltung, die als hochwertige Wohnbebauung und als Gewerbefläche verkauft werden soll, sind deutlich höher als geplant. Hinzu kommen steigende Finanzierungskosten, weil der Verkauf der Grundstücke wegen diverser Bauverzögerungen und Auflagen erst später beginnt. Manche Berechnungen gehen von einem Defizit von bis zu 100 Mio. Euro aus, welches die Stadt tragen müsste.
Dortmund, 28.05.2009
Langemeyer-Leuchtturm Phoenix: Ein See ohne Boden
Die Probleme, die Gerhard Langemeyer nach seinem von der eigenen Partei erzwungenen Abschied aus dem Oberbürgermeister-Amt im Oktober 2009 hinterlässt, werden seinen Nachfolger – ob er nun Ullrich Sierau (SPD) oder Joachim Pohlmann (parteilos, Kandidat der CDU und FDP) heißen wird –, vor allem aber den Rat und die Bürger der Stadt noch lange beschäftigen. Dazu gehört an vorderster Stelle der Phoenix-See. » mehr
Dortmund, 13.02.2009
Der See, in dem das Geld versinkt
Gerhard Langemeyer, am heutigen Tage 65 Jahre alt geworden, wird immer dankbarer dafür werden, dass ihm seine Genossen eine dritte Oberbürgermeister-Kandidatur nicht gestattet haben: Er hätte sonst selbst die Lasten erklären müssen, die er u.a. mit dem Phoenix-See der Stadt Dortmund und ihren Bürgern, den Ratsvertretern und dem neuen Oberbürgermeister, der am 7. Juni 2009 gewählt werden soll, aufgebürdet hat. » mehr
Dortmund, 08.05.2008
Phoenix-See: Mehr Fragen als Antworten
Auch wenn der Zeitplan für den Phoenixsee längst in Verzug ist: Die Verantwortlichen der Phoenix-Gesellschaft und Stadtrat Ullrich Sierau wiederholen gebetsmühlenartig, dass dieses Phantomprojekt von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer auf einem guten Weg sei. Das kann man nur hoffen, denn es gibt mehr Fragen als Antworten. » mehr
Dortmund, 08.11.2007
Unter dem Phoenix-See - ein Untergrund wie Schweizer Käse
Bis die ersten Villen-Besitzer am Ufer des Phoenix-Sees das Gleiten schmucker Segelschiffe
wohlgefällig beobachten - das könnte länger dauern, als ohnehin schon eingeräumt. Denn der Untergrund des geplanten Sees in Hörde gleicht einem Schweizer Käse - bestätigte Guntram Pehlke, Chef der Dortmunder Stadtwerke, die von der Stadt Dortmund mit der Realisierung des Projekts Phoenix-See beauftragt worden sind.
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6. Februar 2012
Wahre Worte
"Von allen Plagen, mit denen Gott der Herr unser Wirtschaftsleben heimsucht, ist die Bürokratie die weitaus schlimmste. Die Bürokratie ist nicht etwa ein Versagen der Regierung. Sie ist die Regierung selbst."