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Dortmund Projekte
Dortmund-Projekte

Mit dem „dortmund-project" wollte Oberbürgermeister Langemeyer innerhalb von zehn Jahren 70 000 neue Arbeitsplätze bis 2010 vor allem im Hightechbereich schaffen. Davon ist die Stadt meilenweit entfernt: Im Jahresbericht 2007, also nach rund zwei Dritteln der Planungszeit, sind erst 9658 Mitarbeiter ausgewiesen; das ist die Hälfte der Beschäftigtenzahl im Verarbeitenden Gewerbe in Dortmund. Um dauerhaftes Wachstum und Beschäftigung in vielen Branchen zu verwirklichen, muss die Wirtschaftsförderung alte und neue Sektoren vernetzen und dafür investieren sowie auf unrealistische „Leuchtturmprojekte", wie sie der OB z.B. mit dem Museum im U-Turm realisieren will, verzichten.

Phoenix-See, 28.05.2009
Langemeyer-Leuchtturm Phoenix: Ein See ohne Boden
Die Probleme, die Gerhard Langemeyer nach seinem von der eigenen Partei erzwungenen Abschied aus dem Oberbürgermeister-Amt im Oktober 2009 hinterlässt, werden seinen Nachfolger – ob er nun Ullrich Sierau (SPD) oder Joachim Pohlmann (parteilos, Kandidat der CDU und FDP) heißen wird –, vor allem aber den Rat und die Bürger der Stadt noch lange beschäftigen. Dazu gehört an vorderster Stelle der Phoenix-See. » mehr
Phoenix-See, 13.02.2009
Der See, in dem das Geld versinkt
Gerhard Langemeyer, am heutigen Tage 65 Jahre alt geworden, wird immer dankbarer dafür werden, dass ihm seine Genossen eine dritte Oberbürgermeister-Kandidatur nicht gestattet haben: Er hätte sonst selbst die Lasten erklären müssen, die er u.a. mit dem Phoenix-See der Stadt Dortmund und ihren Bürgern, den Ratsvertretern und dem neuen Oberbürgermeister, der am 7. Juni 2009 gewählt werden soll, aufgebürdet hat. » mehr
U-Turm, 11.02.2009
Der U-Turm – Traum ohne Wirklichkeit?
Auffallend, wie sich die Stadt derzeit bemüht, den U-Turm als wichtigstes Leuchtturmprojekt mit Blick auf die Kulturhauptstadt 2010 ins Gespräch zu bringen. Dafür könnte es nach Informationen des Bürgerforums Phoenix zwei Gründe geben: Die Stadt hat bisher nicht viel für das Projekt Kulturhauptstadt zu bieten und stellt den einstmaligen Brauturm deshalb in den Vordergrund, oder aber Finanzierung, Baufortschritt und vor allem Nutzungskonzept des U-Turms sollen durch eine Flut von positiven Meldungen aus der Schusslinie genommen werden. » mehr
Thier-Einkaufszentrum, 17.07.2008
Thier-Einkaufszentrum braucht mehr Tempo
Das ECE-Einkaufscenter auf der Thier-Brache ist zwar vom Rat grundsätzlich und nahezu einstimmig abgenickt worden, aber es ist noch längst nicht durch. Der Hamburger Entwickler macht jetzt Druck, weil noch in diesem Jahr die ersten Teilbeträge für den Kauf der Grundstücke in zweistelliger Millionenhöhe fällig werden, die Überweisung jedoch erst erfolgen soll, wenn auch die letzten Stolpersteine aus dem Weg geräumt sind. » mehr
Phoenix-See, 08.05.2008
Phoenix-See: Mehr Fragen als Antworten
Auch wenn der Zeitplan für den Phoenixsee längst in Verzug ist: Die Verantwortlichen der Phoenix-Gesellschaft und Stadtrat Ullrich Sierau wiederholen gebetsmühlenartig, dass dieses Phantomprojekt von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer auf einem guten Weg sei. Das kann man nur hoffen, denn es gibt mehr Fragen als Antworten. » mehr
U-Turm, 15.03.2008
Ja zum U-Turm - aber was kommt danach?
Nachdem der Rat der Stadt mit großer Mehrheit dem Umbau des U-Turms zum Museum und sog. Kreativzentrum am 13. März 2008 zugestimmt hat, kommt in den Dortmunder Medien die Frage auf, ob sich alle Träume auch erfüllen werden. » mehr
Bahnhofsneubau, 07.03.2008
Bürgerforum fordert: OB muss um Bahnhof kämpfen!
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer liebt Luftschlösser und schmollt, wenn sie wie Seifenblasen platzen. Das Bürgerforum Phoenix hat wieder einmal Grund, vom OB einen Strategiewechsel zu fordern: Kämpfen, kämpfen, kämpfen - und nicht träumen. » mehr
Thier-Einkaufszentrum, 15.02.2008
Dortmund fehlen die Fighter
"Ruhr Nachrichten"-Leser Ralf Bodczian geht es gegen den Strich, dass sich die SPD von ihrem kleinen Koalitionspartner Die Grünen gängeln lässt, nur um das Machtgefüge in der Stadt nicht zu stören. Anlass zu seinem Leserbrief ist die Forderung der Grünen, das geplante Einkaufszentrum auf der Thierbrache wesentlich abzuspecken. » mehr
Phoenix-See, 08.11.2007
Unter dem Phoenix-See - ein Untergrund wie Schweizer Käse
Bis die ersten Villen-Besitzer am Ufer des Phoenix-Sees das Gleiten schmucker Segelschiffe wohlgefällig beobachten - das könnte länger dauern, als ohnehin schon eingeräumt. Denn der Untergrund des geplanten Sees in Hörde gleicht einem Schweizer Käse - bestätigte Guntram Pehlke, Chef der Dortmunder Stadtwerke, die von der Stadt Dortmund mit der Realisierung des Projekts Phoenix-See beauftragt worden sind. » mehr
U-Turm, 03.10.2007
Geschönte Kosten
Um die Kosten für die Sanierung des U-Turms geht es "waz"-Leser Dipl.-Ing. Norbert Schneider (Wellinghofer Amtsstraße 48) in seinem Leserbrief an die "waz". Er votiert dafür, die tatsächlich zu erwartenden Kosten für wichtigere Aufgaben in der Stadt einzusetzen. » mehr
U-Turm, 17.09.2007
Beim Kauf des U-Turms verrechnet
Beim Kauf des U-Turms hat Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer dem Rat vorgerechnet, dass die Stadt ein gutes Geschäft gemacht habe. Der Kaufpreis von 25,4 Mio Euro ließe sich allein aus dem Erlös der Mieten für das ebenfalls übernommene - neue - Verwaltungsgebäude amortisieren. Leider ein Rechenfehler. » mehr
U-Turm, 12.09.2007
U-Turm als Creativity Cluster
Aus dem U-Turm soll ein "Creativity Cluster" werden - so jedenfalls steht es in dem Strategiepapier, mit dem die Stadt Dortmund bei der Landesregierung in Düsseldorf ihren Antrag auf Fördermittel untermauern will - nachdem klar geworden ist, dass sich das Ziel von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer, den ehemaligen Brauerei-Turm komplett in ein Museum umzuwidmen, nicht realisieren lässt. » mehr
Thier-Einkaufszentrum, 28.08.2007
Mit dem Auto zum Shoppen ins Zentrum
Der zusätzliche Verkehr zum geplanten Thier-Einkaufszentrum in der City ist zu verkraften - über eine zweispurig ausgebaute Hövelstraße und die Straße Grafenhof. Das ist das Fazit des Hamburger Projektentwicklers ECE und der Verwaltung. » mehr
7. September 2010
Wahre Worte

"Die Bürger dürfen sich nicht etwa von der Politik und den Politikern abwenden, sondern müssen sie vielmehr in die Sachlichkeit der wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Debatte öffentlich einbeziehen, das Wissen und die Erfahrung aus allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft der Politik aufdrängen, um so der notwendigen, ständigen Kritik an der Politik, Sachlichkeit und Lebensnähe, dem Politiker entsprechende Bürgernähe zu geben."

Paul Kirchhof (*1943), dt. Juraprofessor und Verfassungsrichter (1987-99)