Ein Neubau des Dortmunder Hauptbahnhofs ist seit Mitte der 1990er-Jahre in der Diskussion. Doch die ursprünglich von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer propagierten hochfliegenden Pläne einer Überbauung in Form eines überdimensionierten „Ufos" (80 000 m2 Nutzfläche) wurden 2001 verworfen. Der nachfolgende Neubauplan „3do" des portugiesischen Investors Sonae Sierra mit einem Investionsvolumen von rund 600 Mio. Euro, darin enthalten 130 Mio Euro Bundes- und Landesfördermittel, scheiterten am 28. Februar 2007 an Finanzierungsfragen. Bis Mitte 2007 wurden durch Planungen, Berechnungen und Projektsitzungen mehrere Millionen Euro verbrannt. Ende 2008 wurde beschlossen, das Empfangsgebäude bis 2010, wenn das
Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt Europas wird, für 23,1 Millionen Euro umzubauen. Der Personentunnel, die Bahnsteige und der Nordausgang sollen erst in
einem zweiten Bauabschnitt nach 2011 umgebaut werden. |