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Dortmund-Barometer > Juni 2009 > Oberbürgermeisterpräferenzen
  8. Oberbürgermeisterpräferenzen
 

32 Prozent der Dortmunder Wahlberechtigten würden sich im Juni bei der Wahl des Oberbürgermeisters für Ulrich Sierau, 29 Prozent für Hans-Joachim Pohlmann, 6 Prozent für Mario Krüger und weitere 6 Prozent (jeweils 3 Prozent für Helmut Manz und Petra Zielazny) für andere Kandidaten entscheiden. 27 Prozent können sich derzeit für keinen dieser Kandidaten entscheiden.

Im Vergleich zum April bleibt der Wert für Sierau unverändert, während Pohlmann um 2 Prozentpunkte zulegen kann. Krüger verliert nochmals an Zustimmung.

Pohlmann liegt unverändert bei den älteren Bürgern (und somit auch bei den Rentnern), sowie den Anhängern der CDU und FDP vor Sierau. Dabei ist der Rückhalt von Pohlmann bei den CDU-Anhängern größer, bei den FDP-Anhängern geringer geworden.

In allen anderen Gruppen liegt Sierau vor Pohlmann.

Würden sich die derzeit geäußerten Präferenzen auch entsprechend in Stimmen bei der Wahl umsetzen, dann könnten Sierau mit 44 Prozent, Pohlmann mit 40, Krüger mit 8, Manz und Zielazny mit jeweils 4 Prozent rechnen.


Oberbürgermeisterpräferenzen

    Es würden sich entscheiden für
    Ulrich
Sierau
Hans-Joachim
Pohlmann
Mario
Krüger
sonstige
Kandidaten
keinen
davon
    % % % % %
insgesamt: Januar 29 26 10 - 35
  April 32 27 7 - 34
  Juni 32 29 6 6 27
18-bis 29-Jährige   24 22 6 6 42
30-bis 44-Jährige   32 24 9 8 27
45-bis 59-Jährige   34 24 7 7 28
60 Jahre und älter   35 40 4 3 18
Arbeiter   33 25 2 8 32
Angestellte   33 26 9 6 26
Beamte   37 22 10 6 25
Selbständige   39 29 2 4 26
Rentner   37 39 3 3 18
Schüler/Studenten   22 14 6 6 52
Anhänger der: SPD 76 8 1 0 15
  CDU 6 82 0 2 10
  FDP 9 57 4 7 23
  Grünen 25 14 42 1 18

*) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht"


55 Prozent aller Dortmunder (etwas weniger als noch im April) können sich vorstellen, dass sie bei der bevorstehenden Kommunalwahl einen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters wählen, der nicht der Partei angehört, der sie bei der Ratswahl ihre Stimme geben.

Überdurchschnittlich häufig können sich eine unterschiedliche Stimmabgabe für Partei und Kandidat die Selbständigen sowie die Anhänger der FDP und der Grünen vorstellen. Anhänger des SPD tendieren mit Näherrücken der Kommunalwahl eher dazu, ihre Stimme nicht zwischen Kandidat und Partei zu splitten.


Getrennte oder gemeinsame Stimmen für Partei und Oberbürgermeister-Kandidat

    Es können sich vorstellen, bei der Kommunalwahl
ihre Stimme auch einem OB-Kandidaten zu
geben, der nicht der Partei angehört, die bei der
Wahl des Rates gewählt wird
    ja nein*)
    % %
insgesamt: April 60 34
  Juni 55 40
Arbeiter   41 49
Angestellte   51 44
Beamte   62 36
Selbständige   77 18
Anhänger der: SPD 37 62
  CDU 61 35
  FDP 70 28
  Grünen 69 29

*) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht"

 

 

 

9. Februar 2012
Wahre Worte

"Die Bürger dürfen sich nicht etwa von der Politik und den Politikern abwenden, sondern müssen sie vielmehr in die Sachlichkeit der wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Debatte öffentlich einbeziehen, das Wissen und die Erfahrung aus allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft der Politik aufdrängen, um so der notwendigen, ständigen Kritik an der Politik, Sachlichkeit und Lebensnähe, dem Politiker entsprechende Bürgernähe zu geben."

Paul Kirchhof (*1943), dt. Juraprofessor und Verfassungsrichter (1987-99)